Einmal mehr hat die Fussballweltmeisterschaft eindrücklich unter Beweis gestellt, dass ein Team mehr als die Summe seiner einzelnen Spieler ist, dass ein einzelner Topscorer im Alleingang keinen Titel holen kann und dass konstante Topleistung nicht dem Zufall unterliegt.

Der Gewinner der diesjährigen Weltmeisterschaft steht nun fest. Der Ball ist wieder zum Stehen gekommen, zumindest vordergründig: Denn die Analysen der vergangenen Spiele werden nun auf Hochtouren laufen und für die Mannschaften als Grundlage dienen, Schlüsse zu ziehen, wie sie fürs nächste grosse Aufeinandertreffen der Fussballnationen an ihrer Spielweise feilen und den Fitnessgrad ihrer Mannschaft erhöhen können. Sprich, der Weltmeister, aber auch alle anderen Mannschaften werden sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen können, wenn sie auch in Zukunft weiterhin auf Topniveau spielen wollen.

Aber was braucht es, damit eine Mannschaft weiterhin ein High Performance Team bleibt? Welche Analogien lassen sich vom Fussballrasen auf unseren Projektalltag und die Zusammenarbeit in unseren Teams schliessen?

Per Definition ist ein Arbeitsteam nicht einfach eine Gruppe zusammengesetzter Mitarbeitenden oder analog zum Fussball elf Spieler auf einem Feld. Es bedarf mehr. Damit von einem Team gesprochen werden kann, sind klare Strukturen in organisationaler und organisatorischer Hinsicht für eine aufgabenorientierte Zusammenarbeit die Basis. Gemeinsame Ziele, der Beitrag jedes einzelnen zur Zielerreichung und den dadurch entstehenden gegenseitigen Abhängigkeiten sind weitere zentrale Grundvoraussetzungen für ein Team. Ein wesentliches Bindeglied ist dabei die direkte Kommunikation, nicht nur bezüglich eines aufgabenbezogenen Austausches, sondern auch in persönlicher Hinsicht. Denn ohne Zugehörigkeitsgefühl kein «Wir-Gefühl» und somit auch keine Identität, welche ein Kernmerkmal eines High Performance Teams darstellt.

Um dieses Wir-Gefühl zu nähren und dadurch die Identität im Team zu stärken, braucht es, wie eben auch bei einer Weltspitze Fussballmannschaft, ein stetes «Dranbleiben» in Form einer laufenden Teamentwicklung. Dabei wird unter Teamentwicklung ein aktiv gesteuerter Prozess verstanden, der zur Verbesserung der Zusammenarbeit und Kommunikation im Team dient. Förderung der Kooperationsbereitschaft und des Teamgeistes stehen bei diesem Prozess im Fokus, um ein positives Arbeitsklima für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu schaffen – eine optimale Basis zur Steigerung der Arbeitseffizienz und Qualität der Leistung.

 

Teamentwicklung ist kein Zufall

Teamentwicklung passiert nicht einfach zufällig, sondern erfolgt gesteuert. Wir verstehen unter Teamentwicklung eine nachhaltige Unterstützung und Pflege des Teams. Aus unserer langjährigen Erfahrung zeigen sich die nachfolgenden Faktoren als essentiell für eine erfolgreiche Teamentwicklung:

Abbildung 1: Erfolgsfaktoren einer Teamentwicklung

 

Eine fundierte Methodik als Basis eines vertrauensvollen Teamentwicklungsprozesses

Die zentralsten Erfolgsfaktoren sind aus unserer Sicht die kulturelle Verankerung im Sinne einer professionellen Selbstverständlichkeit, die externe Begleitung sowie eine fundierte zielführende Methodik, um einen konsequenten und vertrauensvollen Teamentwicklungsprozess gewährleisten zu können (die Thematik Methodik werden wir in einem weiteren Blogbeitrag noch genauer beleuchten).

Spätestens beim nächsten grossen Fussballevent, bei der Europameisterschaft 2020, werden wir sehen, ob die europäischen Fussballmannschaften ihre Hausaufgaben gemacht haben. Bis dahin wünschen wir Ihnen und Ihren Teams gutes Zusammenarbeiten und Wirken.

Wenn auch bei Ihnen das Bedürfnis besteht, den Ball in Ihrem Team weiter erfolgreich am Rollen zu halten, spielen Sie ihn uns zu: Bei Fragen rund um die Thematik Teamentwicklung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Romy Schnyder

Romy Schnyder

Projektleiterin

 romy.schnyder@valion.ch

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