«Veränderung ist das Salz des Vergnügens» (F. Schiller) – Ohne Veränderung respektive Transformation findet keine Entwicklung und kein Wachstum statt. Wir stehen still. Viele von uns stehen im persönlichen wie auch beruflichen Umfeld vor einigen Fragestellungen, welche seit Längerem ungelöst sind und vor uns hingeschoben werden. Oft sind dies Themenbereiche, welche wir nur ungerne angehen und wo Altbewährtes hinterfragt werden muss. Von Neujahrsvorsätzen können wir uns womöglich verabschieden. Aber bei grösseren Veränderungen ist es wichtig, diese Transformationsvorhaben selbst aktiv und frühzeitig zu gestalten. Denn wir dürfen nicht warten, bis wir nur noch auf eine Veränderung von aussen reagieren können. Starten wir also tatkräftig in das neue Jahr und gehen wir diese Herausforderungen gleich zu Beginn des Jahres proaktiv an.

Jack Welch, bekannt geworden als “gnadenloser Antreiber” und erfolgreicher Buchautor, brachte es auf den Punkt: «If the rate of change on the outside exceeds the rate of change on the inside, the end is near.» Schafft es ein Unternehmen nicht, sich in einer ähnlichen Kadenz wie das Marktumfeld und die Kundenbedürfnisse zu entwickeln, ist der Fortbestand gefährdet. Die von der Valion entwickelte KOMYO-Methodik zu Reorganisation und Change Management fasst die wichtigsten Grundsätze für die erfolgreiche Abwicklung von Transformationsprojekten zusammen. Das Konzept basiert auf über 20 Jahren Erfahrung in der Reorganisation von Grossunternehmen. Im vergangenen Jahr wurde Ihnen die Methodik mittels der folgenden sieben Leitsätze in verschiedenen Blog-Beiträgen näher gebracht:

 

Leitsatz 1: Agilität ist bei der Schliessung von strategischen Transformationslücken viel wirkungsvoller als zur Schliessung operativer Transformationslücken.

Die wahren Treiber der Transformation sind disruptive Geschäftsmodelle, die neue Kundenbedürfnisse besser abdecken. Unternehmen müssen entsprechend vor allem Agilität in die Anpassung ihres Geschäftsmodells bringen, um Veränderungen in den Kundenbedürfnissen schnell erkennen und optimal befriedigen zu können. (Zum detaillierten Beitrag)

 

Leitsatz 2: Transformation heisst, auf den Kunden ausgerichtete Wettbewerbsvorteile zu verankern.

Die Transformation des Unternehmens ist kein Selbstzweck, sondern muss immer das Ziel der Schaffung von Wettbewerbsvorteilen verfolgen. Wettbewerbsvorteile können nur dann entstehen, wenn das Unternehmen eine ausgeprägte Kundenzentrierung in seiner DNA verankert. (Zum detaillierten Beitrag)

 

Leitsatz 3: Die konsequente Ausrichtung am Soll-Zustand bildet die Handlungsmaxime für die Transformation.

Durch die Gestaltung einer gemeinsamen Ausrichtung und die Verankerung von grundlegenden Elementen der Veränderung schaffen Sie einen Leuchtturm, welcher mit genügend Strahlkraft von allen im Unternehmen gesehen wird und als Orientierungshilfe über den gesamten Verlauf der Transformation dient. (Zum detaillierten Beitrag)

 

Leitsatz 4: Bevor operative Details geklärt werden, müssen übergreifende Grundsätze festgelegt werden.

Fragestellungen mit Tragweite und Kompromisserfordernisse zwischen den Entscheidungsträgern müssen zeitnah im Kollektiv thematisiert und abgestimmt werden. Die daraus resultierenden Grundsätze sind möglichst klar und präzise zu formulieren und als Leitplanken für die weiteren Vertiefungsarbeiten zu berücksichtigen. (Zum detaillierten Beitrag)

 

Leitsatz 5: Die Organisationsstruktur orientiert sich an den Verantwortlichkeiten an den Prozessschnittstellen.

Transformations-Projekte erfordern eine grundlegende Veränderung in der Funktionslogik der Organisation. Erst wenn die Veränderungen auf Prozess-Ebene festgelegt sind, lassen sich die Veränderungen auf Organisations-Ebene ableiten. (Zum detaillierten Beitrag)

 

Leitsatz 6: Die Transformation steht über den laufenden Projekten und der bestehenden Organisation.

Das Transformationsvorhaben muss oberste Priorität haben. Partikularinteressen sind abzubauen und bereits laufende Projekte, die in Zielkonkurrenz zur Transformation stehen, sind zu stoppen oder zu alignieren, damit das Transformationsvorhaben die gewünschte Wirkung entfalten kann. (Zum detaillierten Beitrag)

 

Leitsatz 7: Wer grosse Veränderungen will, muss das Mindset der Mitarbeitenden radikal brechen und die neue Denkweise durch adaptiven Change verankern.

Vergessen Sie den kulturellen Wandel nicht! Um eine nachhaltige Verankerung von Transformationsvorhaben im Unternehmen bis an die Basis sicherzustellen, ist neben dem Angehen der technischen Herausforderungen der adaptive Change genauso wichtig. (Zum detaillierten Beitrag)

 

Mit unserer Beitragsreihe über Transformation im vergangenen Jahr haben wir Ihnen Erfolgsfaktoren aus unserer Beratungstätigkeit vermittelt, die Sie in dieser Form noch kaum gehört haben. Transformation bedeutet nicht, sich in kleinen Schritten mit bewährten Methoden wie «Kontinuierlicher Verbesserungsprozess», «Lean Management» oder «Best Practices» weiterzuentwickeln. Transformation bedeutet vielmehr, die Zukunft aktiv zu gestalten und damit Leuchttürme zu setzen, wie die eigene Organisation in drei oder fünf Jahren aussehen und funktionieren soll.

Stehen Sie vor der Herausforderung, Ihre Transformation zu initiieren und zu gestalten? Dann melden Sie sich bei uns! Wir erläutern Ihnen das konkrete Vorgehen und den Mehrwert für Ihr Transformationsvorhaben gerne persönlich. Über Ihre Kontaktaufnahme per Kontaktformular oder auch per E-Mail freuen wir uns.

Alle unsere Beiträge können Sie übrigens auch jederzeit auf unserem LinkedIn-Profil nachlesen – zögern Sie nicht, uns zu folgen, um künftig keine News zu verpassen!

Chantal Julen

Chantal Julen

Consultant

Corinne Maurer

Corinne Maurer

Partner

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